WEITERE INFORMATIONEN ÜBER DIE GEMEINSCHAFT

Missionarinnen Christi (MC) sind eine ignatianisch geprägte Schwesterngemeinschaft in der katholischen Kirche. Gegründet wurde sie 1956 von einem Herz-Jesu-Missionar Pater Christian Moser als eine christuszentrierte missionarische Gemeinschaft, die den Erfordernissen der modernen Zeit entsprechen sollte. Trotz seines plötzlichen Todes knapp fünf Jahre nach der Gründung wuchs sie zu einer selbstbewussten Frauengemeinschaft der nachkonziliaren Zeit. Nach einer intensiven gesamtgemeinschaftlichen Erarbeitung der Satzung („Geistlichen Lebensordnung“) wurde sie 1991 als eine Gesellschaft des Apostolischen Lebens kirchlich anerkannt.

Missionarinnen Christi leben in der Tradition des Ordenslebens nach den Evangelischen Räten (=Gehorsam, Armut und Ehelosigkeit) und verpflichten sich darauf zunächst zeitlich für sechs Jahre und endgültig durch die „Lebensweihe“ (entspricht der Ewigen Profess).

Seit 1974 ist der Sitz der Generalleitung in München. Es leben derzeit 136 Schwestern in 6 Ländern: In Deutschland und Österreich zusammen 96, in Kongo und Südafrika zusammen 27 (davon 15 Afrikanerinnen), in Brasilien 12 (davon 3 Brasilianerinnen), und derzeit noch eine Schwester in Russland. Zur Zeit befinden sich insgesamt 10 Frauen in der Einführungszeit (=Postulat und Noviziat).

In der Regel leben Missionarinnen Christi in sogenannten „Lebensgruppen“ von 3 bis 5 Schwestern und gehen je nach Situation und persönlicher Begabung sehr unterschiedlichen Berufen und Tätigkeiten nach: Kranken- und Altenpflege, Hospizarbeit, Naturheilkunde, Therapie, Supervision, Beratung, Hauswirtschaft und Verwaltung in gemeinschaftsinternen Aufgaben, Gemeinde-, Jugend-, Alten-, Kranken-, und Gefängnispastoral, Sozialarbeit, Musik, Kunstgeschichte, Jura, Theologie, Bildungsarbeit, Geistliche Begleitung, Exerzitienarbeit etc. Schwestern, die bereits das Rentenalter erreicht haben, engagieren sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen: pastoral, sozial und nachbarschaftlich oder genießen, die Anliegen der Gemeinschaft im Gebet unterstützend, ihren wohlverdienten Ruhestand.

Durch diese vielfältigen Einsätze versuchen sie auf die verschiedensten Nöte und Bedürfnisse der Mitmenschen eine authentische Antwort zu geben. Denn was bei all dieser Verschiedenheit alle Missionarinnen Christi verbindet ist die persönliche Beziehung zu Christus und die Entschiedenheit, seine befreiende, froh machende Botschaft den Menschen nahe zu bringen durch ihr Leben und Sein.
Neben der klaren Ausrichtung auf Jesus und der weltoffenen (dialogisch-missionarischen) Haltung ist die Wertschätzung sowohl des Gemeinschaftslebens als auch der Persönlichkeit der einzelnen Schwestern ein Merkmal der Spiritualität der Missionarinnen Christi. 

> www.missionarinnen-christi.de

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