WIE WIR LEBEN

Wir Schwestern teilen unser Leben und unseren Glauben miteinander, unsere Sorgen und unsere Freuden in unserem Alltag und in besonderen  Zeiten. Jede bringt sich mit ihrer persönlichen Berufung, mit ihren Gaben und Fähigkeiten in das gemeinsame Leben ein und in die Aufgabe, die sie übernommen hat. Wir wissen uns getragen und aufgehoben in unserer Gemeinschaft der Missionarinnen Christi und verbunden mit allen Mitschwestern an anderen Orten. Unserer gemeinsamen Berufung und Sendung als Missionarinnen Christi geben wir vielfältigen Ausdruck und lassen sie konkret werden am Ort Weilheim. Vielfalt, Offenheit und Zuwendung zu den Menschen sind charakteristisch für uns – und ebenso die entschiedene Suche nach einer vertieften Beziehung zu Jesus Christus, aus der unser Leben als Ordensfrauen lebt, genährt wird und Frucht bringt. Im gemeinsamen Gebet versammeln wir uns täglich um Jesus Christus, der die Mitte unseres Lebens und die Mitte der Gemeinschaft ist.

Das Leben der Missionarinnen Christi im Haus Emmaus in Weilheim ist geprägt davon, dass wir Lern- und Ausbildungsort für die Novizinnen unserer Gemeinschaft sind. Sr. Christine ist als Noviziatsleiterin verantwortlich für die Ausbildung der Novizinnen und begleitet sie während der zwei Jahre im Noviziat in Weilheim. Ebenso geprägt wird unser Leben von der Nachbarschaft mit den BewohnerInnen unseres Hauses, die von der Leiterin des Sozialprojektes, Sr. Anita, begleitet werden. Sr. Margarita ist der gute Geist in unserer Küche und pflegt zudem viele Kontakte zu Menschen in Weilheim. Sr. Rita liebt ihre Arbeit als Krankenschwester im stationären Hospiz in Polling und ist mit ihrem Schichtdienst sehr gefordert. Der Noviziatsalltag ist für die Novizin  geordnet und vielschichtig zugleich und bewegt sich zwischen Themeneinheiten, Sozialpraktikum, Gruppenleben mit Diensten, Zeit für Studium und persönliches Gebet, Einzelgesprächen mit der Noviziatsleiterin und Seminaren an anderen Orten. Sr. Christine bringt sich zudem als geistliche Begleiterin und mit spirituellen Angeboten ein und ist mit gemeinschaftsinternen Aufgaben betraut.

Dieser Alltag erfordert von allen Schwestern immer wieder ein neues Sicheinstellen auf andere Situationen im Haus, auf wechselnde Anforderungen, auf neue Gruppenzusammensetzungen, auf Gäste, BewohnerInnen, NachbarInnen, KursteilnehmerInnen, KlientInnen….  Jede bringt sich nach ihren Möglichkeiten ein, sowohl für das Erforderliche im Zusammenleben der Gruppe als auch für die verschiedensten Dienste und Aufgaben im Haus und außerhalb. Dass wir Schwestern immer wieder mal kürzer oder länger unterwegs sind, gehört zu uns als apostolischer Gemeinschaft und ist typisch für uns. Auch gehört zu uns, dass wir unseren Lebens- und Einsatzort nach einigen Jahren wieder wechseln und uns auf neue Aufgabenfelder einlassen. Somit gehörten zur Lebensgruppe in Weilheim seit 1996 die Schwestern Karolina Schweihofer, Therese Habersetzer, Katharina Trompedeller, Theresia Hoiß, Bärbel Thomä, Hedwig Kastner – und außerdem eine Vielzahl von Novizinnen.

Verbunden sind wir auch mit einer Gruppe von Frauen aus Weilheim und Umgebung, die sich als WegGemeinschaft uns zugehörig fühlen und die Spiritualität der Missionarinnen Christi teilen wollen.

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